Hier handelt es sich um keinen Lagenwein, sondern um einen Blend aus den ältesten Reben bei Château de Bonnezeaux. Es ist die zweite Füllung des 2023er Inter-Val. Die Reben wurzeln in tonhaltigem Lehm und Schiefer. Der Ertrag der Reben in den Parzellen für den Inter-Val ist, auch bedingt durch das Rebalter, extrem niedrig. Die Ertragsbeschränkung ist hier ein wichtiges Grundprinzip. Die Weinbergsarbeit ist stark von Mark Angeli beeinflusst. Beim Rebschnitt schneidet man rigoros zurück um den Ertrag von vornherein niedrig zu halten. Seit Beginn des Projektes im Jahr 2014 arbeitet man bei Bonnezeaux biologisch. Weinbereitung Die Trauben werden von Hand gelesen und auf einer traditionellen Korbpresse aus der Champagne schonend gepresst. Gärung und Ausbau erfolgen in gebrauchten Holzfässern. Pierre versucht die Schwefelmenge so niedrig wie möglich zu halten. Die Weine werden nicht filtriert oder geschönt. Im Glas Der „Inter-Val 2ᵉ mise“ hat eine kraftvolle, dichte Nase mit Aromen von Orangen und vollreifen Zitronen. Dazu kommt etwas Honig und Bienenwachs. Auch hier wieder eine wahnsinnig komplexe Nase. Am Gaumen verfügt der Wein über die für Bonnezeaux typische hohe dichte und Mineralität.