Dieses Werk zeigt eine stille Küstenlandschaft, in der Architektur, Figur und Objekt in einem ruhigen Spannungsverhältnis zueinander stehen. Eine einzelne Person blickt in die Weite, während ein Gefäß mit kugelförmigen Elementen den Raum markiert – wie ein leiser Gegenpol zur menschlichen Präsenz. Die klare Farbigkeit aus Blau-, Sand- und warmen Ockertönen erzeugt eine offene, luftige Atmosphäre. Die Spiegelung im Wasser verstärkt das Gefühl von Abstand und innerer Sammlung. Alles scheint reduziert auf das Wesentliche – Bewegung wird angedeutet, aber nicht vollzogen. „Am Rand der Stille“ ist ein surreal-poetisches Einzelwerk über Verweilen, Übergang und innere Distanz. Ein Bild, das Raum lässt – für Gedanken, für Ruhe, für eigene Deutung.