Der RUWI Abrundfräser R8 rundet Holzkanten mit einem 8-mm-Radius ab – kräftig und griffig, aber eine Stufe zurückhaltender als die großen Viertelstab-Radien. Das Anlauf-Kugellager (Ø 12,7 mm) läuft an der Werkstückkante entlang und führt den Fräser auch an geschwungenen Konturen, für die kein Anschlag passt. Der Fräser ist zweischneidig und hartmetallbestückt (HW, Z2), rechtsdrehend, mit Ø 29 mm Werkzeugdurchmesser und 13 mm Arbeitslänge; Schaft Ø 8 mm, Gesamtlänge 59 mm. Er fräst Weichholz, Hartholz, MDF und beschichtete Platten. Verschleißt das Kugellager, tauschst du es aus – statt den ganzen Fräser zu ersetzen. So arbeitest du damit Möbelkanten griffig runden: der 8er-Radius macht Korpuskanten und Fronten handfreundlich, ohne das Möbel weich zu zeichnen. MDF-Kanten für den Lack vorbereiten: die Rundung lässt die Lackschicht an der Kante stehen, wo scharfe Kanten durchschlagen. Geschweifte Konturen fräsen: das Anlauflager folgt der Kurve an Platten und Ausschnitten – der Anschlag bleibt weggeklappt. Serien am Tisch: am Frästisch führst du das Werkstück am stehenden Fräser vorbei – Kante für Kante mit demselben Profil. Passt das zu deiner Fräse? Der Schaft braucht eine Spannzange Ø 8 mm. Bei diesem Radius und dem Ø-29-Kopf lohnt sich der Einsatz im Frästisch – das läuft ruhiger und sicherer als freihändig; die stufenlose Regelung der RUWI Frästische stellt die Drehzahl passend ein. Auf CNC-Maschinen läuft er ebenso. Kräftiger runden R10 und R12,7, dezenter die Radien R2 bis R6 – die ganze Staffel zeigt die Übersicht der RUWI Fräswerkzeuge. Alle Details