Verwendung Der klassische Weg: Olivenöl in der Pfanne warm werden lassen — warm, nicht heiß — und das Gewürz hineingeben. Der getrocknete Knoblauch gibt sein Aroma ans Öl ab, und dieses Öl ist die ganze Sauce. Wird das Öl zu heiß, wird der Knoblauch bitter; das ist der einzige Fehler, den man bei Aglio e Olio machen kann. Dann die Nudeln direkt aus dem Topf in die Pfanne, einen Schöpfer Nudelwasser dazu und schwenken, bis das Öl bindet. Fertig. Wer mag, gibt frische Petersilie und Parmesan darüber. Außerhalb der Pasta: als Knoblauchöl für Bruschetta, über Ofenkartoffeln, an Gambas, in Kräuterbutter für Baguette, über Grillgemüse. Auch schlicht auf eine Scheibe Weißbrot mit Olivenöl. Das ausführliche Rezept steht im Blog: Spaghetti Aglio e Olio. Gut zu wissen 100 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Getrockneter Knoblauch hat gegenüber frischem einen praktischen Vorteil: Er brennt nicht so schnell an und lässt sich dosieren, ohne dass man schneidet, presst und hinterher Finger riecht. Trocken lagern. Herstellung Wir mischen und füllen das Aglio e olio Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Neun Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Als Salz verwenden wir Fleur de Sel statt Siedesalz — es löst sich im warmen Öl gleichmäßiger und salzt runder. Geschmack Knoblauch führt, und zwar deutlich: würzig-scharf, herzhaft, die Zutat, um die es hier geht. Fleur de Sel steht direkt dahinter und trägt alles Übrige. Chili gibt die Schärfe, die zu Aglio e Olio gehört — spürbar, aber nicht brennend. Tomate und Paprika bringen Fruchtigkeit und etwas Farbe ins Öl, Zwiebel vertieft den Knoblauch, Petersilie und Oregano halten dagegen und machen es krautig. Insgesamt ist die Mischung kräftiger als die meisten Nudelgewürze. Das liegt in der Natur der Sache: Aglio e Olio besteht aus fast nichts, deshalb muss das Wenige deutlich schmecken.