Verwendung Baharat gehört ins Fett und an den Anfang: Zwiebeln anschwitzen, Gewürz kurz mitrösten, dann Fleisch oder Flüssigkeit dazu. Erst durch das Anrösten entfalten Cumin, Koriander und Zimt ihr volles Aroma. Ein bis zwei Teelöffel reichen für vier Portionen. Als Trockenrub lässt sich die Mischung auch direkt auf Fleisch reiben. Klassisch an Lamm, Hackfleischgerichten wie Kefta und Köfte, in Reisgerichten, an Hühnchen, in Linsensuppe, über Hummus und Ofengemüse. Auch in Tomatensaucen des östlichen Mittelmeerraums. Gut zu wissen 95 g in der wiederverschließbaren Blechdose. „Baharat" ist arabisch für „Gewürze" — es gibt keine verbindliche Rezeptur. Jede Region und jede Familie mischt anders; gemeinsam sind fast allen Cumin, Koriander, Zimt und Pfeffer. Unsere Variante ist mit sechzehn Zutaten breit aufgestellt und liegt näher an der levantinischen als an der Golf-Version. Trocken und dunkel lagern. Herstellung Wir mischen und füllen das Baharat in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Sechzehn Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Salz. Alle Gewürze stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Paprika steht vorn und gibt Farbe und milde Süße. Direkt dahinter arbeiten Schwarzkümmel und Cumin: der eine nussig-herb, der andere erdig-warm — sie bilden zusammen das Rückgrat. Die warme Gewürzschicht ist ungewöhnlich breit: Zimt, Nelken, Piment, Kardamom, Macis und Sternanis. Diese Kombination gibt der Mischung die süßlich-warme Tiefe, die orientalische Fleischgerichte auszeichnet. Dagegen stehen die hellen Noten: Orangen- und Zitronenschale sowie Ingwer sorgen dafür, dass die Mischung trotz all der warmen Gewürze nicht schwer wirkt. Koriander vermittelt zwischen beiden Seiten. Chili und Pfeffer geben eine milde Schärfe.