Bärlauch (Allium ursinum) – die aromatische Frühlingsernte für die KücheMit dem Bärlauch ernten Sie ab April zarte, knoblauchduftende Blätter, die Ihre Küche im Frühling erobern. Sie schmecken milder als Knoblauch, ganz ohne strengen Nachgeschmack. Perfekt für frisches Pesto, Butter oder Suppen – eine Ernte, die man riecht, bevor man sie sieht.Wann und wie Sie Ihren Bärlauch erntenDie Blätter ernten Sie am besten vor der Blüte, von März bis Mai, wenn sie am zartesten und aromatischsten sind. Schneiden Sie jung und regelmäßig, dann bleibt der Geschmack fein. Ein Tipp aus Erfahrung: Sobald die weißen Blüten im April erscheinen, werden die Blätter kräftiger und leicht bitter – dann eignen sie sich eher für Pesto als für den Salat.Warum Bärlauch in der Küche unschlagbar istAnders als Schnittlauch verträgt Bärlauch kein langes Kochen: Die feinen Aromen verfliegen bei Hitze. Geben Sie ihn deshalb erst am Ende ans Essen. Roh entfaltet er sein volles Knoblaucharoma. Zum Konservieren eignet sich Pesto oder eingefrorene Bärlauchbutter besser als Trocknen, denn getrocknet verliert er fast seinen ganzen Geschmack. Aussaat von Januar bis März und im Dezember – die Samen brauchen Kälte zum Keimen Halbschattiger Standort unter Bäumen, wie im natürlichen Wald Feuchter, humusreicher Boden hält die Blätter zart Auch essbare weiße Blüten für Salate und Deko Bienenfreundlich und ideal für den naturnahen Garten Für welchen Garten und welche Küche der Bärlauch passtBärlauch liebt den Halbschatten und feuchte Erde – ideal unter Sträuchern oder Bäumen, wo wenig anderes wächst. Er passt zu Freunden der Wildkräuter, die frische, kräftige Aromen schätzen. Kombinieren Sie ihn mit Knoblauchzwiebeln für eine aromatische Ecke. Wer lieber sät, findet bei Bakker auch passenden Gemüzesamen für den Küchengarten. Barlauch, auch als Waldknoblauch bekannt, breitet sich mit den Jahren gerne aus.