Verwendung Getrockneter Basilikum verhält sich anders als frischer: Er braucht Fett und Zeit, verträgt aber keine lange Hitze. In die Tomatensauce gehört er die letzten fünf bis zehn Minuten, nicht von Anfang an. Auf die Pizza kommt er nach dem Backen. Bei 250 Grad verbrennen die feinen Blätter in Sekunden und werden bitter — das ist der häufigste Fehler. Für Tomatensaucen, Pizza, Bruschetta, Caprese, Minestrone, Kräuterbutter, Salatdressings. In Öl eingelegt ergibt er ein Basilikumöl für Brot und Salat. Gut zu wissen 30 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Die Dose wirkt leicht, ist aber gut gefüllt — getrocknete Blätter wiegen fast nichts. Gerebelt heißt: gebrochene Blattstücke statt Pulver. Ganze Stücke halten ihr ätherisches Öl deutlich länger als gemahlene Kräuter, und man sieht sie auf dem Essen. Der Nachteil: Sie geben ihr Aroma langsamer ab, brauchen also etwas Zeit in der Flüssigkeit. Trocken und dunkel lagern — Licht bleicht Basilikum schneller aus als jedes andere Kraut. Herstellung Die Blätter werden schonend getrocknet und anschließend gerebelt, also von den Stängeln gestreift und gebrochen. In der Dose ist ausschließlich Basilikum — kein Salz, kein Trennmittel, keine Streckmittel. Der Basilikum stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Süßlich-krautig mit einer leicht pfeffrigen Note — das mediterrane Kraut schlechthin. Getrocknet schmeckt Basilikum kräftiger und weniger frisch als das grüne Blatt, dafür konzentrierter. Er ersetzt frischen Basilikum nicht eins zu eins: Für Caprese oder Pesto, wo das Kraut roh im Vordergrund steht, bleibt frisch die bessere Wahl. In allem Gekochten ist getrocknet oft sogar überlegen, weil er die Hitze besser übersteht. Die Kombination mit Tomate ist kein Zufall — beide enthalten ähnliche Aromastoffe und verstärken sich gegenseitig.