Matcha #19 ist der Matcha, den wir in unseren beiden Cafés in Heidelberg ausschenken. Ceremonial Blend aus Kagoshima, Blätter der ersten Ernte, auf Steinmühlen gemahlen. Kräftig und umami-betont, mit einer Bitterkeit, die spürbar ist, ohne den Rest zu überdecken. Warum er auch mit Milch funktioniert Viele Matcha-Sorten verschwinden im Latte. Dieser nicht – die kräftige Basis setzt sich gegen Hafer- und Kokosmilch durch. Das ist kein Zufall: Wir haben ihn ausgesucht, weil fast jeder Matcha, der bei uns über die Theke geht, ein Iced Latte ist. Herkunft und Verarbeitung Kagoshima, JapanDie Region im Süden Japans steht für kräftige, aromatische Grüntees. Erste ErnteDie jungen Blätter des Frühjahrs haben mehr Aminosäuren und weniger Gerbstoffe – daher das Umami und die milde Bitterkeit. SteingemahlenLangsam und ohne Hitze. Das erhält Farbe und Aroma, die eine schnelle Mühle zerstören würde. Geschmack Intensiv und grün im Antrunk, dann breit und weich. Ausgeprägtes Umami, moderate Bitterkeit, langer Nachklang. Feines Pulver, das sich sauber aufschlagen lässt. Menge und Preis 30 g reichen für etwa 10 Schalen zu je 3 g. Das sind 2,50 € pro Schale. Bei uns im Café kostet ein Matcha Latte zwischen 5,50 € und 7,50 €. Wer täglich einen trinkt, ist nach knapp zwei Wochen durch – dann lohnt der Dreierpack. Zubereitung 3 g sieben, mit einem Schluck Wasser (nicht kochend) zu einer glatten Paste schlagen, über Eis und Milch gießen. Für traditionellen Matcha dieselbe Menge mit rund 70 ml Wasser aufschlagen. Aufbewahrung Dunkel, kühl und verschlossen. Nach dem Öffnen innerhalb von vier bis sechs Wochen aufbrauchen – danach verliert er Farbe und Aroma.