Verwendung Für die Sauce: zwei Esslöffel Gewürz mit vier Esslöffeln Olivenöl und zwei Esslöffeln Rotweinessig verrühren, dreißig Minuten stehen lassen. Die getrockneten Kräuter quellen in der Flüssigkeit auf — vorher schmeckt es nach Gewürz, danach nach Sauce. Chimichurri wird zum fertigen Fleisch gereicht, nicht mitgegart. Auf dem heißen Steak verliert die Petersilie sofort ihre Frische, und genau die ist der Punkt. Als Marinade funktioniert die Mischung trotzdem: mit Öl angerührt vor dem Grillen aufs Fleisch. Außerdem an Grillgemüse, über Ofenkartoffeln, an Bohnensalat, zu gebratenem Fisch. Gut zu wissen 50 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Die Dose ist klein, weil Petersilie und Oregano fast nichts wiegen — das Volumen ist deutlich größer, als die Zahl vermuten lässt. Die Mischung enthält kein Salz. Das ist bei einer Sauce, die man selbst abschmeckt, ein Vorteil, beim Dosieren aber ungewohnt. Trocken lagern. Herstellung Wir mischen und füllen das Chimichurri Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Neun Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Salz, kein Zucker. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Die Zwiebel ist über echtem Rauch geräuchert, nicht mit Aroma versetzt. Geschmack Petersilie steht mit Abstand vorn — ein echtes Chimichurri ist im Kern eine Petersiliensauce. Frisch, krautig, und der Grund für die grüne Farbe der angerührten Sauce. Knoblauch folgt direkt und ist die zweite unverzichtbare Zutat. Oregano bringt die herbe Note, Paprika und Tomate Farbe und Fruchtigkeit, Chili eine spürbare Schärfe. Zwei Zutaten weichen vom Original ab. Die geräucherte Zwiebel gibt der Sauce eine Rauchschicht, die sonst nur vom Grill käme — praktisch für alle, die in der Pfanne braten. Und die Pfefferminze ganz am Ende: sehr wenig, kaum als Minze erkennbar, aber sie hebt die Petersilie an und macht die Sauce frischer, als sie sein müsste.