Der CODY-M 2-4 ist ein mathematischer Test für Grundschulkinder, der basale Zahlenverarbeitung (Abzählen, Mengenvergleich symbolisch & gemischt), komplexe Zahlenverarbeitung (Zahlendiktat, Zahlensteine, Zahlenstrahl, fehlende Zahl), Rechenfertigkeiten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Platzhalteraufgaben) und Arbeitsgedächtnis (Visuell-räumlich: Matrixspanne) erfasst. Der Test stellt nur geringe Anforderungen an die Lesefertigkeiten und eignet sich daher auch für Kinder mit Lese- oder Sprachschwierigkeiten. Der Test umfasst Untertests und Skalenwerte für Bereiche wie basale und komplexe Zahlenverarbeitung, Rechenfertigkeiten und visuell-räumliches Arbeitsgedächtnis. Die Ergebnisse werden automatisch ausgewertet und in einem Ergebnis PDF mit “Ampel für Kompetenzstufen” angezeigt. Aus den Ergebnissen wird ein individueller Fördertrainings-Plan erstellt. Der Test ist in DE, EN und FI verfügbar und kann zweimal pro Schuljahr im November und im April eingesetzt werden. Testgültigkeit: Konvergente Validität: Korrelation mit dem Mathematiktest ZAREKI-R: r = .83 (N = 157), Korrelation mit dem Mathematiktest HRT 1-4: r = .73 (N = 1.029), Korrelation mit der Mathematiknote: r = -.55 (N = 229), Korrelation mit dem Lehrerurteil „rechenschwach ja/nein“: r = .52 (N = 658) Diskriminante Validität: Korrelation mit dem IQ (Kurzformen CFT 1-R bzw. CFT 20-R): r = .44 (N = 649), Korrelation mit der Lesegeschwindigkeit (SLS 1-4): r = .48 (N = 633 ) Normen: Für alle Untertests liegen Prozentrang- und T-Wert Normen für das erste und zweite Schulhalbjahr ab Anfang der 2. Klasse bis Ende der 4. Klasse vor. Die Eichstichprobe umfasst N = 1.064 Grundschulkinder aus 4 Bundesländern sowie N = 111 bundesweit rekrutierte Grundschulkinder mit substanziellen Rechenschwierigkeiten (T-Wert ≤ 40 in einem standardisierten Mathematiktest). Bearbeitungsdauer zwischen 30 und 45 Minuten.