Cyclamen coum weiß: die Alpenveilchen-Staude, die im tiefsten Winter blühtWährend der Garten im Januar erstarrt, öffnet das Cyclamen coum weiß seine reinweißen Blüten – oft direkt neben dem letzten Schnee. Dieses winterharte Alpenveilchen (botanisch Cyclamen coum album) wird nur 8 bis 10 cm hoch und bildet flache Teppiche unter Sträuchern und Bäumen. Sein größter Vorteil: Es blüht von Januar bis März, wenn fast nichts anderes Farbe zeigt. Perfekt für schattige Plätze, wo andere Blühende Stauden versagen.Warum das Cyclamen coum weiß anders ist als sein Sommer-VerwandterViele verwechseln es mit dem herbstblühenden Cyclamen hederifolium. Der Unterschied ist entscheidend: Das coum blüht mitten im Winter und hat runde, oft silbrig marmorierte Blätter statt efeuartiger. Dieses frostharte Zierlaub bleibt den ganzen Winter hübsch und schützt gleichzeitig den Boden. Reinweiße Blüten von Januar bis März, wenn der Garten sonst kahl ist Sofort ein Farbtupfer nach dem Pflanzen unter Bäume und Hecken Winterhart bis -15 °C, kein Schutz nötig Perfekt für schattige, kühle Ecken Auch im Topf auf Balkon und Terrasse ein Hingucker Der richtige Standort für das weiße AlpenveilchenCyclamen coum weiß liebt Halbschatten bis Schatten und einen frischen, gut durchlässigen Boden. Ideal ist der Fuß von Laubbäumen: Im Winter fällt Licht auf die Blüten, im Sommer sorgt das Blätterdach für kühle Ruhe während der Sommerruhe. Staunässe ist der häufigste Fehler – die Knolle fault dann. Ein wenig Kies oder Sand im Pflanzloch beugt vor.So verwildert Cyclamen coum album Jahr für JahrDas Besondere: Nach der Blüte rollt die Pflanze ihre Samenstiele spiralförmig ein und legt die Samen selbst am Boden ab. So entstehen mit den Jahren dichte weiße Teppiche, ganz ohne Ihr Zutun. Kombiniert mit Schneeglöckchen oder als Unterpflanzung zwischen anderen Stauden entsteht ein natürliches Winterbild, das jedes Jahr üppiger wird.