Einen »geborenen Erzähler« nannte die »Neue Zürcher Zeitung« den Autor, dessen Todestag sich am 31. Januar 2004 zum 10. Mal jährt. Aus diesem Anlaß erscheint »Der Laden« (Teil 1–3), Strittmatters episches Meisterwerk, in den berühmten Aufnahmen, die zwischen 1978 und 1989 für den Rundfunk der DDR entstanden. Die Chronik um ein Dorf in der Niederlausitz umfaßt über drei Jahrzehnte Kriegs- und Nachkriegsgeschichte – und feierte 1998 in der ARD-Verfilmung von Jo Baier bundesweit Erfolge. Dauer 318 min Es handelt sich um eine Lesung des Hauptwerkes von Erwin Strittmatter. In seiner Romantrilogie „Der Laden“ verarbeitete er autobiografisch das Leben in einem kleinen Dorf in der Niederlausitz (Grenzregion Brandenburg/Sachsen), in dem deutsche und sorbische Kultur aufeinandertreffen. Die Aufnahme: Das Besondere an dieser Ausgabe ist, dass der Autor selbst liest. Die Aufnahmen entstanden ursprünglich zwischen 1978 und 1989 für den Rundfunk der DDR. Der Charme: Da Strittmatter die regionale Mundart "Lausitzer Singsang" (den speziellen Mix aus Deutsch und Sorbisch) authentisch beherrschte, gilt diese Lesung als einzigartiges Tondokument. EinordnungFür Liebhaber der DDR-Literatur oder Menschen mit Wurzeln in der Lausitz/Brandenburg ist dieses Hörbuch Pflicht. Es gilt als eines der besten Beispiele dafür, warum Autorenlesungen manchmal wertvoller sind als professionelle Studioaufnahmen.. Die Buchvorlage wurde auch sehr erfolgreich verfilmt (1998), aber die Stimme des Autors verleiht dem Text eine zusätzliche, sehr persönliche Dimension.