Rotierender Drehmomentsensor MDAA (RT2) von 0,5 bis 5000 N·m Der MDAA ist ein rotierender Drehmomentsensor für Prüfstände, Antriebsstränge und Kalibrieraufgaben. Die Signalübertragung erfolgt über Kontaktübertragung; je nach Ausführung liefert der Sensor ein Brückensignal von 2 mV/V (RT2) oder ein verstärktes Analogsignal von ±10 V (RT2A). Die Nenndrehzahl beträgt 4000 min⁻¹. Die wichtigsten Merkmale im Überblick Zwölf Messbereiche: 0,5 · 2,5 · 5 · 10 · 25 · 50 · 100 · 250 · 500 · 1000 · 3000 · 5000 N·m in drei Baugrößen mit Wellendurchmesser 16h6, 25h6 und 50h6. Zwei Signalvarianten: RT2 mit 2 mV/V (1 mV/V bei 0,5 N·m) oder RT2A mit ±10 V und einer Bandbreite von 3,3 kHz. Genauigkeit: Linearität und Hysterese ≤ ±0,2 %, Temperatureinfluss auf Nullpunkt und Kennwert je ≤ ±0,02 % pro 1 °C. Robuster Aufbau: Messkörper aus Edelstahl, Gehäuse aus Aluminium, Schutzart IP40 nach EN 60529. Prozessanschluss: zylindrische Welle mit Passfedernut nach UNI 6604 (Form A 5×5 / 8×7 / 14×9 je Wellendurchmesser), optional Vierkantkupplung nach UNI ISO 1174-1. Optionaler Inkrementalgeber: integriert, Line Driver RS422, 3520 bzw. 8000 Impulse pro Umdrehung – für Drehzahl- und Leistungsmessung. Technische Daten im Überblick Ausgang: 2 mV/V (RT2, bei 0,5 N·m 1 mV/V) bzw. ±10 V (RT2A) Speisung: 1…15 V, max. 18 V (RT2) · 15…24 V, max. 28 V bei max. 30 mA Stromaufnahme (RT2A) Widerstände: Eingang 800 Ω ±20, Ausgang 700 Ω ±5 (RT2) · Lastwiderstand min. 3 kΩ (RT2A) · Isolationswiderstand > 2 GΩ Kennwerttoleranz: ≤ ±0,2 % · Nulllage ≤ ±0,5 % Temperaturen: Referenz +23 °C · Betrieb -10…+70 °C · Lagerung -20…+80 °C Mechanische Grenzen: Gebrauchsmoment 100 %FS · Grenzmoment 150 %FS · Bruchmoment > 300 %FS · zulässige Schwingbreite 70 %FS Nenndrehzahl: 4000 min⁻¹ Torsionssteifigkeit: 0,78 bis 377 kNm/rad je Messbereich · Massenträgheitsmoment 28 bis 1475 kg·mm² Anschluss: Stecker M12x1, 5-polig, mit 3 m angespritztem PVC-Kabel; mit Geber-Option 12-polig und 2 m Kabel Gewicht: 0,65…1 kg bzw. ca. 6 kg je nach Baugröße Konformität: CE, RoHS, REACH · angewandte Normen EN 61326-1 (2013) und EN 61010-1 (2013) · Qualitätssystem nach EN ISO 9001 · Konformitätserklärung des Herstellers vom 11.04.2014 Auf Anfrage: Kalibrierprotokoll sowie ACCREDIA-Kalibrierzertifikat nach ISO/IEC 17025, jeweils rechts- und linksdrehend Notwendiges Zubehör Für den korrekten Einbau werden zwei Wellenkupplungen (MAAA, FLEXSTEEL oder METALFLEX) und ein verstellbarer Ständer benötigt. Die Kupplungen werden zusammen mit dem Sensor außerhalb der Maschine montiert und an eine Anzeige angeschlossen, damit beim Ausrichten kein unerwünschtes Moment, keine Biegung und keine Zugspannung entsteht. Hinweis: Für 0,5 N·m und 2,5 N·m kann die ACCREDIA-Kalibrierung nicht im LAT-Labor Nr. 93 durchgeführt werden; sie ist auf Anfrage über ein anderes akkreditiertes Labor möglich.