by Yüzen Sensei, Sotetsu und Ruth Flamm-Oberwelland Der Zen-Buddhismus, kurz Zen (chinesisch Chan, koreanisch Seon, vietnamesisch Thi?n; ursprünglich von Sanskrit Dhyana), ist eine Strömung des Buddhismus. Er gehört zu dessen Hauptrichtung Mahayana. Das Höchste im Zen-Buddhismus ist das Erleben des gegenwärtigen Augenblicks. Die zentrale Praxis ist daher die Meditation. Sich selbst sieht die Zen-Lehre lediglich als den "Finger, der auf den Mond zeigt", wobei der Mond das "Erwachen" symbolisiert. Damit warnt sie davor, ihre Lehre für dieses Erwachen selbst zu halten. Der Zen-Buddhismus entstand ab etwa dem 5. Jahrhundert in China als Chan-Buddhismus. In seiner Anfangszeit wurde er wesentlich vom Daoismus beeinflusst. Über Mönche verbreitete er sich in die Anrainer Chinas. Es entstanden unter anderem eine koreanische (Seon, korean.) und eine vietnamesische Tradition (Thi?n, vietnam. ). Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Chan nach Japan und erhielt dort als Zen eine neue Ausprägung (siehe auch Zen-Buddhismus in Japan). Diese gelangte ab dem 20. Jahrhundert in wiederum neuer Interpretation in den Westen. Die in Europa und den USA verwendete Terminologie zum Zen stammt daher zum großen Teil aus dem Japanischen. Aber auch koreanische, vietnamesische und chinesische Schulen erlangten in jüngerer Zeit Einfluss im westlichen Kulturkreis. Condition: Very good Format: Hardcover Published: 1987 Pages / Size: 180p, 22 x 29 cm Language: German