Verwendung Der klassische Weg ist der einfachste: Weißbrot in gutes Olivenöl tunken und anschließend in Dukkah drücken. Mehr braucht es nicht — in Ägypten ist genau das ein Frühstück. Darüber hinaus als Streuwürze für alles, was etwas Textur und eine erdige Note vertragen kann: über Hummus, auf Ofengemüse, über Kürbis und Karotten, auf pochierte oder gekochte Eier, über Joghurt mit Olivenöl, an Salate mit Feta. Auch als Kruste für Fleisch oder Fisch: das Filet mit etwas Öl bestreichen, in Dukkah wenden, kurz braten. Gut zu wissen 100 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Ohne Nüsse. Klassisches Dukkah enthält Haselnüsse und Sesam — beides Allergene. Diese Mischung kommt ohne aus und ist damit auch für Gäste geeignet, die Nüsse meiden müssen. Wer die traditionelle Textur will, röstet Nüsse oder Sesam selbst und mischt sie unter. Trocken lagern. Herstellung Wir mischen und füllen unser Dukkah in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Zehn Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Zucker. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Cumin steht vorn und gibt die erdig-warme Grundlage, die man mit nordafrikanischer Küche verbindet. Schwarzkümmel folgt direkt: nussig-herb — und er übernimmt genau die Rolle, die im Original die gerösteten Nüsse hätten. Knoblauch macht es herzhaft, Salz trägt. Die Zitrusseite aus Orangen- und Zitronenschale hebt an und verhindert, dass die Mischung schwer wird. Zwei Zutaten überraschen: Zimt, sehr sparsam, für eine warme Tiefe im Hintergrund, und Pfefferminze, die der erdigen Basis eine kühle Spitze entgegensetzt. Chili gibt eine milde Schärfe, Petersilie hält es krautig.