Ruhen –Pausen gelten oft als Zeitverlust. Als etwas, das man sich erst verdient, wenn alles andere erledigt ist. Dabei ist Ruhe keine Belohnung. Sie ist Voraussetzung dafür, überhaupt weitermachen zu können. Viele psychische Symptome verstärken sich, wenn wir ständig in Bewegung bleiben; gedanklich, organisatorisch, körperlich. Ruhe hilft, einen Schritt zurückzutreten. Zu atmen. Klarer zu sehen. In diesem Abschnitt geht es darum, Innehalten nicht als Schwäche, sondern als bewusste Entscheidung zu verstehen. Auch wenn das System anders tickt: Nichtstun kann eine Form von Selbstschutz sein. Und manchmal ein stiller Akt von Widerstand. „Get some rest”Mit jedem Schritt soll hier bewusst werden: Muss ich das gerade hören? Wo brauche ich grade eine Pause oder Ruhe? Lass dich heute freundlich daran erinnern: „Get some rest”.