Hainbuche: die pflegeleichte Hecke, die auch im Winter blickdicht bleibtAnders als viele Laubhecken behält die Hainbuche (Carpinus betulus), auch Weißbuche oder Charme genannt, ihr braunes Laub bis ins Frühjahr. Dieses Phänomen nennt man Marzeszenz und macht sie zum idealen Sichtschutz das ganze Jahr. Sie wächst kräftig, wird als frei stehender Baum bis zu 25 Meter hoch und lässt sich als Hecke problemlos auf jeder Höhe halten. Ob sonnig oder schattig, in fast jedem Boden fühlt sie sich wohl.Warum der Charme so beliebt für Hecken istDie Hainbuche verzweigt sich nach jedem Schnitt dichter, statt kahl zu werden. So entsteht schon nach zwei bis drei Jahren eine kompakte, undurchsichtige Wand. Für eine geschlossene Hecke pflanzen Sie 4 bis 5 Pflanzen pro Meter. Bleibt im Winter blickdicht dank haftendem Laub Wächst kräftig: 30 bis 50 cm pro Jahr Verträgt Sonne und Schatten gleich gut Ideal für Hecken, Formschnitt oder als Solitärbaum Carpinus betulus im Vergleich zur RotbucheViele verwechseln die Hainbuche mit der Rotbuche. Ihr Blatt ist aber gezahnt und geriffelt, nicht glatt. Der große Vorteil: Sie kommt auch mit schweren, feuchten Böden zurecht, wo die Rotbuche schwächelt. Ein häufiger Fehler ist zu seltenes Schneiden. Wer im Juni und noch einmal im August schneidet, hält die Hecke besonders dicht.So bleibt Ihre Hainbuche jahrzehntelang schönDiese robusten Pflanzen sind winterhart bis -22 °C und trotzen dem deutschen Klima mühelos. In den ersten zwei Jahren regelmäßig wässern, danach genügt mäßiges Gießen. Als Baum oder Teil der Bäume im Garten wächst die Hainbuche über Jahrzehnte und wird mit der Zeit immer prächtiger. Auch Arbusten und andere Gehölze finden hier den passenden Nachbarn.