Nach der Veröffentlichung von "Virtuoso" im Jahr 1973 waren sich die Kritiker einig, dass dies Joe Pass' bestes Album war und seinem Namen alle Ehre machte. ("Joe Pass sieht aus wie der Onkel von nebenan und spielt wie kein anderer", schwärmte das New York Magazine.) Vor diesem Album arbeitete Pass mit allen, von Gerald Wilson bis Benny Goodman. Aber er verlor auch viele Jahre durch seine Heroinabhängigkeit, und "Virtuoso" bewies, dass ein Leben ohne Drogen seine Fähigkeiten nur verstärken würde.Mit diesem Album (dem ersten seiner Virtuoso-Reihe) stellte All About Jazz fest: "Pass gelang es, mit klassischen Gitarrentechniken gleichzeitig Melodielinien, Akkorde und Bassrhythmen im Tempo zu spielen, was dem Hörer den Eindruck vermittelte, mehrere Gitarren würden gleichzeitig gespielt." Hier verleiht er bekannten Coverversionen neuen Glanz, mit einer atemberaubenden Neuinterpretation von 'Night & Day' und einer brillanten, unvorhersehbaren Version von 'Cherokee'. Seine einzige Eigenkomposition auf dem Album, 'Blues for Alican', ist ein geschmeidiges, hell-souliges Stück, das nicht enttäuscht.Tracklist:Side A1.Night And Day2. Stella By Starlight3.Here’s That Rainy Day4. My Old Flame5.How High The Moon6. CherokeeSide B1.Sweet Lorraine2. Have You Met Miss Jones?3. ’Round Midnight4. All The Things You Are5.Blues For Alican6.The Song Is You