Mit diesem Scheibennutfräser schneidest du auf der Oberfräse saubere Schlitze für Flachdübel – ganz ohne eigene Lamellofräse. Zwei Hartmetall-Schneiden (Z2), 4 mm Nutbreite, Ø 40 mm Werkzeugdurchmesser, rechtsdrehend auf einem 8-mm-Schaft mit 49 mm Schaftlänge. Den Clou macht das Anlaufkugellager: Es führt den Fräser an der Werkstückkante entlang, und sein Durchmesser bestimmt, wie tief der Schlitz wird. Drei Kugellager liegen bei – Ø 23, 19 und 15 mm. Du löst die Mutter, tauschst das Lager und stellst so die Nuttiefe für Flachdübel der Größen 0, 10 und 20 ein. Ein Werkzeug für alle drei gängigen Lamello-Größen. So arbeitest du damit Korpusse verbinden: Schlitz in beide Teile, Flachdübel mit Leim einsetzen, fügen – die Verbindung richtet sich beim Verleimen selbst aus. Dübelgröße wechseln in einer Minute: Mutter lösen, Lager tauschen, weiterfräsen – von Größe 0 im schmalen Rahmen bis Größe 20 in der Korpusseite, ohne zweites Werkzeug. Ohne Anriss an der Kante entlang: das Lager läuft direkt am Werkstück – die Nut sitzt auf ganzer Länge im gleichen Abstand zur Kante. Am Frästisch in Serie: Werkstück an der Kante entlangführen, Schlitz für Schlitz – die investitionsfreie Alternative, wenn die Lamellofräse fehlt oder besetzt ist. Passt das zu deiner Fräse? Der Schaft braucht eine Spannzange Ø 8 mm – am RUWI Frästisch Standard; Hand- und Tischoberfräsen sowie CNC-Maschinen nehmen ihn ebenso auf. Der lange Schaft (49 mm) gibt die Ausladung, um mit dem Ø-40-Scheibenkopf an der Kante zu arbeiten – bei diesem Durchmesser mit reduzierter Drehzahl; die stufenlose Regelung der RUWI Frästische stellt sie passend ein. In unserer eigenen Werkstatt schneiden wir damit passgenaue Flachdübel-Verbindungen. Weitere Fräser zeigt die Übersicht der RUWI Fräswerkzeuge. Alle Details