Lampionblume: die leuchtenden Herbstlaternen für Ihren GartenKaum eine Staude verwandelt den Spätsommer so spektakulär wie die Lampionblume (Physalis alkekengi var. franchetii). Nach unscheinbaren weißen Blüten im Juli schwellen ihre Kelche zu leuchtend orangefarbenen Papierlaternen an, die wie kleine Lampions am Stiel hängen. Diese winterharte Staude wird rund 70 cm hoch, gedeiht in Sonne bis Halbschatten und eignet sich perfekt für Beet, Bauerngarten oder als getrockneter Herbstschmuck. Ihr großer Vorteil: Die Lampions bleiben lange dekorativ, sogar getrocknet.Warum die Chinesische Laterne so beliebt istDer Zierwert liegt nicht in der Blüte, sondern im Fruchtstand. Ab August formen sich die aufgeblasenen Kelche, die sich von Grün über Gelb bis zu kräftigem Orange verfärben. So haben Sie von August bis November Farbe im Beet, wenn viele andere Stauden längst verblüht sind.Physalis alkekengi var. franchetii richtig pflanzenPflanzen Sie im Frühjahr (April bis Juni) oder im Herbst (September, Oktober) in durchlässige, nährstoffreiche Gartenerde mit neutralem pH-Wert. Ein wichtiger Hinweis: Die Lampionblume breitet sich über kräftige Ausläufer stark aus. Setzen Sie am besten eine Wurzelsperre, sonst erobert sie schnell das ganze Beet – ein Punkt, der sie deutlich von brav wachsenden Stauden unterscheidet. Sonniger bis halbschattiger Standort für kräftige Orangetöne Winterhart bis -22 °C, übersteht deutsche Winter problemlos Mäßig gießen, verträgt kurze Trockenphasen Ideal in gemischten Beeten mit anderen Stauden Pflegeleicht und vielseitig einsetzbarDie Lampionblume ist erfrischend anspruchslos: mäßiges Gießen genügt, Düngen ist selten nötig. Anders als kurzlebige Sommerblumen kommt sie als Staude jedes Jahr zuverlässig wieder. Für Trockensträuße schneiden Sie die Stiele, wenn die Lampions voll orange sind – ein Klassiker unter den Sträuchern und Stauden für herbstliche Dekoration.