Das Shape: Das Lib Tech Lost Sabo Taj ist das Signature Modell der westaustralischen Surf-Legende Taj Burrow. Bereits seit 2019 bewährt sich der Shape rund um den Globus und ist nun endlich in der haltbaren Lib Tech Bauweise erhältlich. Der Grundgedanke des Boards ist dabei dem Pyzel Ghost nicht unähnlich: Für ein Shortboard ist die Nose relativ flach und breit, so dass das Board verhältnismäßig kurz gesurft noch viel Paddelpower zu bieten hat. Im Tail hingegen ist die Outline schmal und der Rocker eher großzügig. Maximale Drehfreudigkeit und viel Halt auch in steilen Wellen ist die Devise. Das Single to Double Concave ist sanft, um bei hohen Geschwindigkeiten nicht zu viel Auftrieb zu generieren. SurferInnen und Bedingungen: Das Sabo Taj ist neben dem Little Wing von Mason Ho das sportlichste Board im Lib Tech Portfolio. Entsprechend ist die Zielgruppe fortgeschrittene Intermediates aufwärts. Lost vermarktet das Board als eine Art One Board Quiver welches auch in kleinerem, drucklosem Surf funktionieren kann. Wir erdreisten uns da zu widersprechen und sehen das Sabo Taj ganz klar in etwas solideren Bedingungen. Schulterhoch aufwärts dürfen die Wellen schon sein, und gerne auch ein bisschen mehr Schub mitbringen. Ob Marokko im Winter oder Indonesien im Sommer, das Sabo Taj ist ein zuverlässiger Reisegefährte wenn Surftrips mit guten Bedingungen anstehen. Alternativen: Konkurrenz gibt es aus dem eigenen Hause. Das Lib Tech Lost Quiver Killer beweist sich seit einer Weile als vielseitiges Board auch für bessere, größere Wellen, ist dabei aber weniger anspruchsvoll zu surfen als das Sabo Taj. SurferInnen, die auf den Haltbarkeits-Benefit von Lib Tech verzichten können, seien Pyzel Ghost, Channel Islands Black Beauty und Sharpeye 77+ ans Herz gelegt. Bauweise:Die Lib Tech Technologie ist neben Firewire die stabilste High End Surfboard Bauweise in unserem Sortiment. Unzerstörbar sind die Surfboards von Lib Tech zwar nicht, aber ziemlich nah dran - damit sind Lib Tech Wellenreiter perfekt zum Reisen geeignet!. Gewicht und Flex Verhalten sind näher an einem klassischen PU/Polyester Board als an den leichten EPS/Epoxy Bauweisen von Lost & Co. Features: Leichter, robuster Nitrogen Zell Kern (20-40% recycelt) mit geschlossener Zellstruktur Magnesium Faser Matte (herkömmlichen E-Glasfasermatten ähnlich) Basalt Faser Matten Layer im Bottom zur Dämpfung von Schlägen Carbon Power Spine Stringer zur Regulierung des Flex und Verstärkung des Decks Elasto Perimeter Dampening Fiber in den Rails reguliert den Pop/Flex des Boards Sprock Blogs zur Verstärkung des Tails (ähnlich wie Carbon Tailpatches bei PU-Boards) Hexzylon Faser Layer zur Vermeidung von Pressure Dings (von außen sichtbar als Wabenstruktur) Geglast mit Bio-Matrix Harz (Epoxy-ähnlich, kann mit Epoxy Harz repariert werden) FOC II Finboxen: FCS und FCS II kompatibel, ermöglicht Verschieben der Finnenposition um 1/2'' nach hinten und vorne; etwas enger als die erste FOC Finbox Generation, daher ist bei FCS II Finnen etwas mehr Druck beim Einsetzen der Finne notwendig! Neuer Look mit hellerem Deck, Bottom und Rails