Vitex agnus-castus Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammender winterharter Strauch wird bis zu 2 m hoch. Gerüchte sagen, die Blätter wurden Mönchen verabreicht, um ihre leiblichen Gelüste zu dämpfen. Der Mönchspfeffer wird heute in der Naturheilkunde vor allem beim prämenstruellen Syndrom, bei Zyklusstörungen und unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Der Strauch ist ausdauernd, winterhart und mehrjährig, er bevorzugt einen sonnigen Standort, ansonsten ist es ein anspruchsloses dekoratives Blütengehölz. Verwendung Verwendet werden die Samen, entweder als Tee oder als Gewürz. Als Gewürz verwendet, hat Mönchspfeffer eine milde Schärfe mit herber Note. Er ist weniger intensiv als „echter“ Pfeffer, kann aber genau wie dieser beim Kochen eingesetzt werden. Besonders gut eignet er sich für Marinaden und Gerichte mit Hülsenfrüchten. Er harmoniert ausgezeichnet zu Kartoffeln wie Bratkartoffeln oder Ofenkartoffel. Süßkartoffeln, Oliven und Eiergerichte bekommen eine geschmackvolle Note.