Die Waldmenschen sind für ihr buschiges und langes Haar bekannt. Der Kichererbsenmann unterscheidet sich sehr von den Waldmenschen. Er hat kein einziges Haar. Er hat einen dicken Bauch, kurze Arme und tiefblaue Augen, die sich hinter seiner Brille verbergen. Er flieht vor denen, die ihn anders sehen als sie, vor den Spiegeln und vor seinem Aussehen, mit dem er sich nicht abfinden kann. Er versteckt sich unter Hüten, die er selbst entworfen hat, und bedeckt seinen Kopf so, dass seine Ohren nicht zu sehen sind. Als Nohut wunderschöne Hüte entwirft, die noch nie jemand gesehen hat, werden die Waldbewohner auf ihn aufmerksam. Natürlich erkennt er auch seine eigene Schönheit... Kichererbsenmann ist eine herzerwärmende Geschichte, die die Bedeutung von Respekt und Toleranz gegenüber Andersartigkeit hervorhebt und zum Nachdenken über das Konzept des "Mobbing" anregt...