Shape: Das NSP Elements Fish kommt mit einer relativ breiten Outline und einem eher flachen Rocker daher - zwei Designelemente, die jeweils für viel Geschwindigkeit sorgen, sowohl beim Paddeln als auch auf der Welle. Ein Winger verjüngt das Tail. In Kombination mit dem Swallow Tail Shape hat das Elements Fish so auch in etwas schnelleren Turns noch genug Halt. Der Winger sorgt ebenfalls für mehr Kurve in der Outline, was mehr Agilität zur Folge hat. Die Rails sind fehlerverzeihend geformt. Im Unterwasserschiff arbeitet die bewährte Kombination aus Single und Double Concave mit einem Vee. Unter dem vorderen Fuß entsteht durch das Single Concave Auftrieb und somit Geschwindigkeit. Das Double Concave unter dem hinteren Fuß sorgt ebenfalls für Lift, teilt den Wasserfluss aber um die mittlere Finne herum und kompensiert in Zusammenspiel mit dem Vee die Breite im Tail. So kann das Hybrid trotz der Breite im hinteren Bereich gut von einem Rail aufs andere wechseln. Surfer:innen und Bedingungen: Das Fish eignet sich perfekt für den Umstieg von einem Mini Malibu oder Funboard auf ein kürzeres Board. Fehlerverzeihend und paddelstark sind zwei Attribute die beim Übergang definitiv helfen. Auch wenn man mit Fish Shapes typischerweise eher kleinere Sommerwellen assoziert, funktioniert das NSP Elements Fish durchaus auch noch in etwas überkopfhohen Wellen. Alternativen: Das Torq Mod Fish hat einen vergleichbaren Shape, ist ebenfall sehr robust und preislich attraktiv. Das Torq Channel Islands Pod Mod kommt mit besseren Flex Eigenschaften daher und kann etwas kürzer gesurft werden. Wer eher in Richtung Hybrid Shortboard gehen mag, sollte das NSP Elements Hybrid oder auch das Indio Racer in Erwägung ziehen. Bauweise: Bei NSPs Elements HDT Bauweise handelt es sich um ein klassisches Epoxy Sandwich Board. Ein leichter EPS Schaumkern wird mit Glasfasermatten und Epoxy-Harz laminiert. Zusätzlich erfolgt eine Ummantelung mit einer Kunststoff-Schutzschicht. Durch diese zusätzliche Schicht sind Boards in Elements HDT Konstruktion wesentlich robuster als klassische Polyester Surfboards. Sie resultiert aber auch in einem etwas höheren Gesamtgewicht und einem trägeren Flex-Verhalten und Surf-Gefühl. Zu empfehlen ist diese Bauweise in erster Linie für Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die ein günstiges, stabiles und pflegeleichtes Board suchen.