Verwendung Für einen klassischen Obazda: reifen Camembert mit weicher Butter zerdrücken, zwei bis drei Teelöffel Gewürz einarbeiten, mit etwas Bier oder Sahne geschmeidig rühren. Dann mindestens eine Stunde kalt stellen — der ganze Kümmel gibt sein Aroma langsam ab, und genau das soll er. Zum Servieren mit frischen Zwiebelringen und zusätzlichem Paprika bestreuen. Dazu Brezn und Radi. Ebenso in Frischkäse- und Quarkaufstriche, an Handkäs, über Ofenkartoffeln mit Camembert, in eine Käsesuppe. Unser Rezept steht im Blog: Obazda — Tradition und Rezept. Gut zu wissen 110 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Der Kümmel ist ganz und nicht gemahlen — beim Obazda gehört sich das so, weil man die Körner sehen und beißen soll. Wer eine glatte Masse will, mahlt oder mörsert die Mischung vorher kurz an. Als Basis dient Steinsalz. Trocken lagern. Herstellung Wir mischen und füllen das Obazda Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Sieben Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Zucker. Die Gewürze stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Paprika edelsüß steht vorn und ist beim Obazda unverzichtbar: Er gibt die milde Süße und vor allem die orange-rötliche Farbe, an der man einen Obazda erkennt. Der ganze Kümmel ist die zweite prägende Zutat. Er schmeckt kräftig-erdig und wirkt in ganzen Körnern anders als gemahlen — man trifft ihn beim Essen einzeln an, statt ihn gleichmäßig im Hintergrund zu haben. Bei bayerischer Brotzeit ist genau das gewollt. Zwiebel bringt eine röstige Süße, Knoblauch die herzhafte Basis, Schnittlauch die Frische. Das Steinsalz salzt gröber und langsamer als feines Salz — passend zu einer Masse, die durchziehen soll. Schärfe kommt allein vom schwarzen Pfeffer und bleibt mild.