Observatorium – Ein Unikat der KranzKultur Ein Werk von Benjamin Scholz-Tautz, das wie ein Blick in eine andere Sphäre wirkt. Observatorium vereint gealterte Materialien mit einer klaren, geometrischen Struktur und schafft so die Anmutung eines Instruments, das Raum und Zeit misst. Materialien: Die Unterlage besteht aus sehr alten Buchseiten, die in unregelmässige Kreise geschnitten und schichtweise aufgeklebt wurden. Der Kranz ist ein handgefertigtes Drahtgestell aus blaugeglühtem Rohstahl, 1,8 mm stark. Einzelne Knöpfe sind mit Myrthendraht befestigt. Design und Dimensionen: Mit 78 cm Durchmesser und 15 cm Tiefe hat das Werk eine beeindruckende Präsenz. Die weichen, organischen Formen der Unterlage erinnern an geologische Strukturen oder Wolkenformationen, während der präzise geformte Drahtkreis darüber wie ein Koordinatensystem wirkt. Die Knöpfe setzen feine Akzente und verstärken den Eindruck eines Messinstruments oder einer Sternenkarte. Je nach Blickwinkel verändert sich das Zusammenspiel von Linien, Flächen und Schatten, sodass sich das Werk ständig neu lesen lässt. Besonderheiten: Jedes Detail wurde in Handarbeit gefertigt. Die Kombination aus gealtertem Papier und kühlem Draht macht jedes Stück einzigartig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um die Patina und Struktur zu bewahren. Observatorium ist für Menschen, die Freude daran haben, immer wieder Neues zu entdecken. Es lädt dazu ein, den Blick zu fokussieren, zu verweilen und vielleicht sogar ein wenig ins Träumen zu geraten - wie bei einem nächtlichen Blick in den Sternenhimmel.