Bright Lemon, der helle Aperitif aus Berlin Ode Bright Lemon ist ein aromatisiertes weinhaltiges Getränk aus Berlin mit 18,5 Prozent Alkohol, gebaut auf Riesling und den Essenzen von sieben Zitronensorten. Er trinkt sich herber als die üblichen Aperitifs und trägt seine Säure bis zum letzten Schluck. Ode Bright Lemon ist der gelbe der beiden Berliner Aperitifs und bringt Zitrone in einer Vielstimmigkeit ins Glas, welche man selten findet. Amalfi, Cedro, Bergamotte – sieben Sorten insgesamt, dazu Pfirsich und Aprikose, mediterrane Kräuter und ein Riesling aus Rheinhessen. Lass dich überraschen, wie herb ein Zitronenaperitif sein darf. Im Glas leuchtet er hellgelb und duftet nach frisch geriebener Schale, nach warmem Stein und einem Hauch Rosmarin. Beim ersten Schluck steht die Säure vorn, dann kommt die weiche Süße der Steinfrüchte, und ganz zuletzt stellt sich eine feine Bitterkeit quer. Spritzig, fruchtig, kräutrig – und am Ende doch bitter, so wie ein Aperitif es sein soll. Sieben Zitronen, Pfirsich und wilder Thymian Sieben verschiedene Zitronensorten geben dem Bright Lemon Aperitif seine Tiefe – harzig die Amalfi, dickschalig die Cedro, blumig die Bergamotte. Darunter liegen sonnengereifte Steinfrüchte, Pfirsich und Aprikose, welche die Säure abfedern und für eine fast samtige Textur sorgen. Und dann sind da noch die Kräuter: wilder Thymian, Rosmarin, Artischocke, dazu ein Hauch Meersalz. Diese herbe Ebene macht den Unterschied zu den süßen Orangenaperitifs, welche man sonst im Regal findet. Als Spritz, als Sour, als Soda mit viel Eis 4 cl Bright Lemon, dazu Soda und ein Schuss Prosecco – so entsteht der Lemon Spritz, für welchen der Aperitif eigentlich gebaut wurde. Die Flasche mit 500 ml reicht für rund zwölf Gläser. Pur auf großen Eiswürfeln zeigt er sich am ehrlichsten, dann schmeckst du die Kräuter deutlicher. Er mag Salziges: Oliven, geröstete Mandeln aus unserer Nüsse-Auswahl oder ein Löffel Artischocken-Creme auf geröstetem Brot – die Artischocke im Glas und die auf dem Brot verstehen sich prächtig. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 Grad, im großen Weinglas statt im Tumbler. Von Hand geschält, sofort verarbeitet Die Zitrusfrüchte für Bright Lemon werden von Hand geschält und unmittelbar danach weiterverarbeitet, weil ätherische Öle in der Schale nicht warten. Genau darin liegt der Aufwand. Eine Schale, die 24 Stunden herumliegt, hat ihr Bestes schon an die Luft abgegeben – was danach in die Essenz geht, schmeckt flach und ein wenig nach Möbelpolitur. Bei Ode gilt deshalb für jede Frucht, jedes Kraut und jede Blüte derselbe Grundsatz: verarbeitet wird in dem Moment, in welchem das Aroma am dichtesten sitzt, nicht dann, wenn es in den Ablaufplan passt. Man schmeckt diesen Unterschied vor allem im Nachhall. Bei Bright Lemon bleibt die Zitrone lange stehen, ohne bitter zu kippen, und die Kräuter kommen erst danach – eine Reihenfolge, welche sich mit Aromakonzentraten kaum bauen lässt. Die Berliner Zeitung nannte die Flasche ein „Schmuckstück einer jeden Bar", und das galt ausdrücklich nicht nur dem Etikett. Für den ersten Abend lohnen sich 2 Gläser nebeneinander, eines pur auf Eis, eines als Spritz mit Soda. In 5 Minuten hörst du, wie viel die Verdünnung mit dem Aperitif macht – der pure zeigt die Kräuter, der lange die Zitrone. Die gelbe Kugel auf der Hausbar Die braune Flasche aus recyceltem Glas trägt ein sonnengelbes Etikett und eine gelbe Holzkugel als Verschluss – sie steht gerne sichtbar auf der Hausbar. Nach dem Öffnen gehört sie in den Kühlschrank und hält dort etwa vier Wochen. Weitere Sorten und die kleinen Formate findest du beim ganzen Sortiment von Ode Berlin, Verwandtes im Regal der Aperitifs.