Pfütze – Ein Unikat der KranzKultur Dieses Werk wurde im Juni 2025 von Benjamin Scholz-Tautz geschaffen. Es lebt von der Verbindung aus ruhiger, textiler Fläche und einem leichten Drahtgeflecht, das wie ein bewegtes Netz darüber liegt. Pfütze wirkt klar und zurückhaltend und entfaltet beim Betrachten eine sanfte, fast fließende Dynamik. Materialien: Die Unterlage besteht aus in Streifen geschnittenen Jeans, die längs aufgebracht wurden und so eine geordnete, aber lebendige Struktur erzeugen. Der Kranz ist ein handgefertigtes Drahtgestell aus dunkelgrünem Aludraht der teilweise mit Stofffasern umwickelt ist. Vereinzelt wurden Knöpfe mit Myrthendraht aufgenäht, die kleine Akzente setzen. Design und Dimensionen: Mit einem Durchmesser von 60 cm und einer Tiefe von 21 cm wirkt das Werk präsent, ohne laut zu sein. Die vertikale Linienführung des Stoffes erinnert an Regen oder Wasserläufe, während das Drahtgeflecht wie eine leichte Welle darüber liegt. Durch die unterschiedlichen Knöpfe blitzen kleine Farb- und Formvariationen auf, die das Bild beleben. Je nach Blickwinkel treten mal die Tiefe der Jeans, mal die Transparenz des Kranzes stärker hervor. So bleibt die Wirkung des Werkes stets in Bewegung und verändert sich mit dem Licht. Besonderheiten: Alle Materialien wurden sorgfältig von Hand bearbeitet und zusammengesetzt. Der Einsatz von recycelten Jeans macht jedes Stück zu einem Einzelstück mit eigener Geschichte. Damit die Farben und Fasern lange erhalten bleiben, sollte das Werk nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Pfütze passt zu Menschen, die den stillen Reiz von Schlichtheit mögen. Es bringt eine ruhige, unaufdringliche Präsenz in den Raum und lädt dazu ein, immer wieder neu hinzusehen.