Name: Philodendron furcatum Croat & D.C.BayEtymologie: Der Gattungsname Philodendron leitet sich aus dem Griechischen von phílos („liebend“) und déndron („Baum“) ab und verweist auf den häufig kletternden Wuchs an Bäumen. Das Artepitheton furcatum bedeutet „gegabelt“ und bezieht sich auf die auffällig verzweigten primären Seitennerven der Blätter.Erstbeschreibung: 2008 von Thomas B. Croat und Dorothy C. Bay in Novon, Band 18, veröffentlicht.Herkunft/Verbreitung: Die Art ist aus dem westlichen Kolumbien bekannt, insbesondere von den pazifischen Andenhängen im Departamento Valle del Cauca.Standort/Lebensraum: Philodendron furcatum ist eine kletternde Pflanze feuchter tropischer Wälder und wurde unter anderem in dichter Beschattung an Bachufern gefunden. In Kultur empfehlen wir warm-temperierte Bedingungen von etwa 18–28 °C, hohe Luftfeuchtigkeit, sanfte Luftbewegung und helles, indirektes Licht. Ein grobes, luftiges Aroid-Substrat aus Rinde, Kokoschips, Perlit oder Bims mit einem kleinen feuchtigkeitsspeichernden Anteil hält die empfindlichen Wurzeln gleichmäßig feucht, ohne Staunässe zu verursachen.Beschreibung und Anmerkungen: Charakteristisch sind die großen, tief herzförmigen, leicht bullaten Blätter mit dunkler grüner Oberseite und heller Unterseite. Besonders auffällig sind die eingesenkten, deutlich gegabelten Seitennerven und der hufeisenförmige Blattsinus. Die Art klettert mit verlängerten Sprossabschnitten und entwickelt sich am besten an einer feuchten Rankhilfe. Wir empfehlen weiches Wasser, gleichmäßige Feuchtigkeit und Schutz vor trockener Heizungsluft sowie direkter Sonne.