Verwendung Ausschließlich zum Schluss. Pyramidensalz ist ein Salz für die Textur — im Kochwasser oder in der Sauce löst es sich auf und es bleibt nichts von dem, wofür man es kauft. Zwischen den Fingern leicht zerdrücken und über das fertige Gericht streuen: über das ruhende Steak, auf Tomatenscheiben, aufs Butterbrot, über Avocado, auf Spiegeleier und Ofengemüse. Besonders wirkungsvoll auf Süßem — über dunkle Schokolade, Karamell oder Schokoladenkuchen. Der Kontrast funktioniert nur, wenn man die einzelnen Kristalle spürt. Gut zu wissen 120 g in der wiederverschließbaren Blechdose, Flockengröße 2 bis 12 mm. Die Kristalle sind hohle Pyramiden und dadurch sehr leicht — 120 g füllen deutlich mehr Volumen als bei feinem Salz. Sie zerbrechen beim Draufbeißen mit einem hörbaren Knacken, und genau das ist der Effekt. Zum Vergleich: Fleur de Sel hat unregelmäßige, feuchte Kristalle und salzt runder; Pyramidensalz ist trockener und knuspriger. Trocken lagern, sonst verlieren die Pyramiden ihre Struktur. Herstellung Pyramidensalz entsteht durch langsames Verdunsten von Salzwasser unter kontrollierten Bedingungen. Dabei wachsen die Kristalle nicht als Würfel, sondern als hohle, vierseitige Pyramiden — eine Form, die sich nur bei sehr ruhiger, gleichmäßiger Verdunstung bildet. Geschmack Der Geschmack ist sauber und mineralisch, ohne Bitterkeit. Entscheidend ist aber nicht der Geschmack, sondern die Art, wie das Salz freigesetzt wird. Weil die Pyramiden hohl sind und erst beim Zerbeißen zerfallen, kommt die Salzigkeit schlagartig und punktuell — man schmeckt einzelne Salzblitze statt einer gleichmäßigen Würze. Auf einem Steak oder einer Tomate ist das ein anderes Erlebnis als mit gemahlenem Salz. Dieselbe Menge Salz wirkt dadurch intensiver: Man braucht weniger für denselben Eindruck.