Verwendung Rauchsalz ersetzt normales Salz überall dort, wo eine Rauchnote passt — aber sparsam, weil der Rauch mitwürzt. Ein Drittel bis die Hälfte der gewohnten Salzmenge ist ein guter Anfang. Besonders naheliegend: auf Fleisch vor und nach dem Braten, an Grillgemüse, über Ofenkartoffeln, in Bohnen- und Linsensuppen, an Chili con Carne. Der überraschendste Einsatz ist der beste: über frisch gemachtes Popcorn. Auch über Rührei, an Avocado, in Kartoffelsalat und über gebratene Pilze. Vegetarisch besonders wertvoll — die Rauchnote gibt Gemüsegerichten die Tiefe, die sonst von Speck käme. Gut zu wissen 200 g in der wiederverschließbaren Blechdose — die größte Menge im Sortiment. Zwei Zutaten: Meersalz und Buchenrauch. Kein Raucharoma. Der Unterschied ist im Nachgeschmack zu merken: Echter Rauch klingt aus, flüssiges Raucharoma bleibt kleben und wird schnell unangenehm. Dasselbe Prinzip steckt in unserem Smoky Dust und im Ofengemüse Gewürz. Trocken lagern. Herstellung Das Salz wird über glimmendem Buchenholz kalt geräuchert — dieselbe Methode, mit der auch Schinken und Fisch geräuchert werden. Der Rauch legt sich über Stunden an die Kristalle und färbt sie bernsteinfarben. Buche raucht milder und süßlicher als Eiche oder Mesquite. Das ist in Mitteleuropa das traditionelle Räucherholz und passt entsprechend zu dem, was hier auf den Tisch kommt. Geschmack Zuerst salzig, dann rauchig — in dieser Reihenfolge und mit deutlichem Abstand. Der Buchenrauch ist warm und leicht süßlich, ohne die scharfe Teernote, die billiges Raucharoma mitbringt. Auf warmem Essen entfaltet sich der Rauch stärker als auf kaltem. Über einem heißen Steak riecht man ihn, bevor man ihn schmeckt. Die Rauchnote ist kräftig genug, um ein Gericht zu prägen — deshalb sparsam dosieren und lieber nachlegen.