Rhabarber: saftig-säuerliche Stangen für Kuchen und KompottAb April und Mai ernten Sie knackige, säuerlich-frische Stangen, perfekt für Kuchen, Kompott und Marmelade. Der Rhabarber (Rheum rhabarbarum) liefert Jahr für Jahr zuverlässig ohne Nachpflanzen. Seine kräftig aromatische Säure macht ihn besonders beliebt für die Frühlingsküche, wenn andere Ernten noch auf sich warten lassen.Wann und wie Sie Rhabarber erntenDie Erntezeit reicht von April bis August, am zartesten sind die Stangen jedoch im Frühling. Ziehen und drehen Sie die Stangen an der Basis heraus, statt sie zu schneiden – so bleibt die Pflanze gesund. Ernten Sie nie mehr als die Hälfte auf einmal, damit die Staude nachwächst. Ab Juni werden die Stangen faseriger und säurehaltiger, ideal zum Einkochen.Was Rheum rhabarbarum in der Küche kannDie roten bis grünen Stangen zerfallen beim Kochen zu einem weichen, aromatischen Mus – perfekt für Kompott und Crumble. Rot gefärbte Stangen bleiben süßer und milder, grüne sind säurebetonter. Anders als Mangold, mit dem Rhabarber oft verwechselt wird, isst man nur die Stangen: Die Blätter enthalten Oxalsäure und gehören auf den Kompost. Zum Aufbewahren frieren Sie geschnittene Stücke einfach roh ein. Ernte bereits im ersten Frühling nach dem Anwachsen Mehrjährig und winterhart bis -28 °C, ideal fürs deutsche Klima Rasches Wachstum an sonnigem bis halbschattigem Platz Nur mäßiges Gießen nötig, mag aber frischen, tiefen Boden Rote Stangen für Süßes, grüne für herzhafte Rezepte So gedeiht Ihr Rhabarber im GartenPflanzen Sie im März bis Mai oder im Herbst in nährstoffreichen, tiefgründigen und leicht feuchten Boden, mit rund 100 bis 120 cm Abstand – die Staude wird breit und bis 150 cm hoch. Ein häufiger Fehler: schon im Pflanzjahr ernten. Lassen Sie die Pflanze erst kräftig werden. Neben unseren Gemüsepflanzen finden Sie bei Bakker auch passende Gemüsesamen für ein vielseitiges Beet.Für wen sich diese Rhabarber-Staude lohntIdeal für Hobbygärtner, die früh und über Jahre ernten möchten, ohne viel Pflege. Wer gern Kuchen backt, Kompott oder Marmelade einkocht, wird die verlässlichen Erträge lieben – auch Einsteiger gelingt der Anbau mühelos.