Rippenfarn (Blechnum spicant): der immergrüne Farn für schattige EckenWährend die meisten Farne im Winter verschwinden, bleibt der Rippenfarn (Blechnum spicant) das ganze Jahr grün. Dieser heimische Waldfarn wird nur etwa 30 cm hoch, wächst breit ausladend und bringt Struktur in dunkle Gartenecken, in denen kaum etwas gedeiht. Sein Geheimnis: zwei verschiedene Wedelformen. Ideal für den schattigen Beetrand, unter Gehölzen oder im naturnahen Waldgarten mit feuchtem, saurem Boden.Warum der Rippenfarn zwei Gesichter hatBlechnum spicant bildet zwei Arten von Wedeln aus: flach am Boden liegende, sterile Blätter und aufrecht stehende, schmalere Sporenwedel in der Mitte. Diese Doppelstruktur wirkt architektonisch und unterscheidet ihn deutlich vom Wurmfarn, der nur eine Wedelform kennt. Sofort dichtes, grünes Blattwerk in Problemecken Bleibt auch im Winter grün und schmückt das Beet Einfach zu pflanzen zwischen April und Oktober Perfekt für Kübel auf dem schattigen Balkon Braucht kaum Pflege, nur gleichmäßige Feuchtigkeit So pflegen Sie Blechnum spicant richtigDer wichtigste Punkt: der Boden darf nie austrocknen. Ein humoser, saurer und feuchter Standort im Schatten ist entscheidend – kalkhaltige Erde führt zu gelben Wedeln. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchtigkeit und ahmt den natürlichen Waldboden nach. Bis –22 °C winterhart, übersteht er deutsche Winter problemlos.Der ideale Partner im SchattenbeetDer Rippenfarn wächst langsam und bleibt kompakt, wodurch er sich perfekt mit anderen Stauden kombinieren lässt, ohne sie zu verdrängen. In einem naturnahen Beet aus Sträucher und Stauden setzt sein immergrünes Laub ganzjährig einen ruhigen Akzent. Ein Hinweis: Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig, auch für Haustiere.