Verwendung Als Finishing-Salz zum Schluss. Der Wein ist eingetrocknet und wärmeempfindlich — im Kochtopf verliert er seine Note und es bleibt nur Salz übrig. Über das ruhende Steak, an Wild und Lamm, über Schmorgerichte kurz vor dem Servieren, an Rinderfilet, über Ofengemüse mit Rosmarin. Der interessanteste Einsatz ist der süße: über dunkle Schokolade, an Schokoladenmousse, über Rotweinbirnen oder ein Stück Käse zum Wein. Dort spielt die herbe Weinnote gegen die Süße. Gut zu wissen 150 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Zusammensetzung: 98 % Salzflocken, 2 % Bio-Rotwein. Das klingt nach wenig, reicht aber, um Farbe und Aroma zu prägen — Wein ist beim Eintrocknen stark konzentriert. Da Rotwein enthalten ist, kann das Salz Sulfite enthalten; wer darauf empfindlich reagiert, prüft die Angaben auf der Dose. Trocken lagern. Herstellung Salzflocken werden mit Rotwein vermengt und anschließend schonend getrocknet. Der Wein zieht dabei in die Kristalle ein und färbt sie von innen — deshalb bleibt die Farbe auch dann erhalten, wenn man die Flocken zerdrückt. Der Wein stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Salzig zuerst, dann kommt die Weinnote: herb, leicht säuerlich, mit einer Tanninspur, die man von Rotwein kennt. Sie ist deutlicher, als der Anteil von 2 % vermuten lässt. Auf rotem Fleisch verstärkt das den Eindruck einer Weinsauce, ohne dass man eine gekocht hätte. Zu dunkler Schokolade entsteht ein Kontrast aus salzig, herb und süß, der ohne den Wein nicht funktionieren würde. Optisch ist das Salz tiefrot bis violett — auf hellem Fleisch oder Käse ein sichtbarer Unterschied.