Sanddorn: die winterharte Vitaminfrucht für Ihren GartenDer Sanddorn (Hippophae rhamnoides) trotzt Frost bis -39 °C und Meeresluft, wo andere Sträucher längst aufgeben. Dieser buschige Fruchtstrauch wird 3 bis 4 Meter hoch und trägt im Spätsommer leuchtend orange Beeren voller Vitamin C. Ideal für sonnige, freie Standorte, als Hecke oder zur Befestigung von Böschungen. Sein größter Vorteil: extreme Robustheit gepaart mit einer Ernte, die kaum ein anderer Strauch bietet.Warum der Sanddorn an fast jedem Standort gedeihtOb sandiger, kalkhaltiger, saurer oder lehmiger Boden: Hauptsache durchlässig und sonnig. Der Sanddorn bildet über seine Wurzeln Stickstoff und verbessert sogar magere Böden. Deshalb eignet er sich perfekt für Küstengärten, windige Lagen und schwierige Böschungen, wo Andere Obstbäume und Sträucher scheitern. Leuchtend orange Beeren ab August, ein echter Blickfang Einfach zu pflanzen im ruhenden Winterhalbjahr Kaum Gießen nötig, trockenheitsresistent Bienenfreundliche Blüte im Frühjahr Perfekt für Hecke, Böschung oder Küstengarten Hippophae rhamnoides: der Trick mit der BestäubungWichtig zu wissen: Sanddorn ist zweihäusig. Sie brauchen eine männliche und mindestens eine weibliche Pflanze, damit Beeren wachsen. Ein Männchen bestäubt bis zu sechs Weibchen über den Wind. Wer das übersieht, wartet vergeblich auf die Ernte, ein häufiger Fehler bei diesen Obstbaumsorten.Schnelles Wachstum und pflegeleichte ErnteDer Sanddorn wächst zügig und bildet schon nach wenigen Jahren dichte, dornige Zweige, ideal als undurchdringliche Hecke. Die Ernte von August bis Oktober gelingt am besten, wenn Sie ganze Fruchtzweige abschneiden und einfrieren, dann lösen sich die Beeren leicht. Ein Rückschnitt nach der Ernte hält den Strauch kompakt und fruchtbar.