Sibirischer Blaustern: der intensivste Blauton des frühen FrühlingsKaum eine Zwiebelblume leuchtet so kräftig blau wie der Sibirische Blaustern (Scilla siberica). Schon im März, wenn der Rest des Gartens noch schläft, öffnen sich seine nickenden, sternförmigen Glöckchen in einem klaren Enzianblau. Diese winterharte Zwiebelblume wird nur etwa 15 cm hoch und eignet sich perfekt zum Verwildern unter Sträuchern, in Rasenflächen oder am Gehölzrand. Ihr großer Vorteil: Einmal gepflanzt, breitet sie sich Jahr für Jahr von selbst aus und bildet dichte blaue Teppiche.Warum der Sibirische Blaustern sich selbst vermehrtAnders als viele Frühblüher versamt sich Scilla siberica zuverlässig und bildet zusätzlich Tochterzwiebeln. So entsteht über wenige Jahre aus einer Handvoll Zwiebeln ein flächiger Blaustern-Teppich, ganz ohne Nacharbeit. Ein häufiger Fehler: das Laub zu früh mähen. Lassen Sie es vergilben, damit die Zwiebel Kraft für die nächste Blüte sammelt. Sofort erkennbar am leuchtenden Enzianblau Winterhart bis -28 °C, ideal fürs deutsche Klima Perfekt zum Verwildern in Rasen und unter Gehölzen Vermehrt sich jedes Jahr von selbst Wichtige frühe Nektarquelle für Bienen So gelingt die Pflanzung von Scilla sibericaStecken Sie die Zwiebeln von September bis November rund 5 cm tief und 5 cm auseinander in durchlässige, frische Gartenerde. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal. Im Gegensatz zu den größeren Blüten der Hyazinthen-Zwiebeln wirkt der Blaustern natürlicher und passt hervorragend in naturnahe Beete. Kombiniert mit anderen Frühlingszwiebeln wie Krokus oder Schneeglöckchen entsteht ein abwechslungsreicher Frühlingsflor.Pflegeleicht und langlebig im GartenbeetDer Blaustern braucht kaum Zuwendung. Nach dem Anwachsen genügt der natürliche Niederschlag, nur bei anhaltender Trockenheit im Frühjahr sollten Sie mäßig gießen. Die Zwiebeln bleiben viele Jahre im Boden, ohne dass Sie sie ausgraben müssen. Diese Sorte von Bakker begeistert Jahr für Jahr mit stärkerer Blüte.