Verwendung Tomate und Mozzarella in Scheiben, Olivenöl darüber, dann streuen — in dieser Reihenfolge. Das Öl nimmt die Kräuter auf und trägt sie über den ganzen Teller. Auf trockene Tomatenscheiben gestreut, rutscht die Hälfte nach unten. Ein paar Minuten stehen lassen lohnt sich: Die Tomate zieht Wasser, das Salz löst sich an, und die getrockneten Kräuter werden weich. Wer sofort serviert, isst Gewürz auf Tomate; wer fünf Minuten wartet, isst gewürzte Tomate. Über den Klassiker hinaus: auf Bruschetta, an Caprese-Spieße, über Ofentomaten mit Feta, in ein Dressing aus Olivenöl und Balsamico, auf Focaccia vor dem Backen. Auch an Nudelsalat mit Mozzarella und Kirschtomaten. Ein Rezept damit steht im Blog: Tomate-Mozzarella-Baguette mit Rucola. Gut zu wissen 80 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Als Salz verwenden wir Fleur de Sel, das von Hand von der Salzoberfläche abgeschöpft wird — es salzt runder und weniger scharf als Siedesalz. Trocken lagern, sonst verklumpt es. Herstellung Wir mischen und füllen Tomate Mozarella in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Zehn Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma. Gemüse, Kräuter und Gewürze stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose. Geschmack Das Fleur de Sel steht vorn — nicht als Schärfe, sondern als runde, mineralische Salzigkeit, die Tomate und Mozzarella beide brauchen. Getrocknete Tomate verstärkt, was auf dem Teller ohnehin liegt, und bringt Süße und Umami mit. Basilikum ist das Leitkraut und macht die Mischung erkennbar italienisch. Petersilie und Schnittlauch halten sie frisch, Knoblauch gibt Tiefe. Der Schwarzkümmel ist die stille Besonderheit: nussig-herb, in dieser Kombination ungewöhnlich, und genau der Grund, warum die Mischung nicht wie jedes andere Kräutersalz schmeckt. Etwas Chili und schwarzer Pfeffer sorgen für einen leisen Nachhall. Scharf wird es nicht.