Verwendung Dosiert wird in einzelnen Flocken, nicht in Löffeln. Für einen Topf für vier Personen ist eine kleine Messerspitze bereits deutlich spürbar. Der sichere Weg: eine winzige Menge in Öl geben, umrühren, probieren, dann entscheiden. Nachlegen geht, herausnehmen nicht. Für scharfe Saucen, Chili con Carne, Marinaden, selbstgemachtes Chiliöl. Wer eine noch schärfere Stufe sucht, findet sie bei der Carolina Reaper; wer eine alltagstauglichere will, bei Jalapeño oder Cayenne. Gut zu wissen 60 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Sicherheitshinweise, die hier ernst gemeint sind: Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Beim Umgang Handschuhe tragen — Capsaicin haftet an der Haut und lässt sich mit Wasser allein nicht entfernen. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden, auch Stunden nach dem Kochen. Nicht direkt über die geöffnete Dose einatmen; der Staub reizt die Atemwege. Bei zu scharfem Essen hilft Milch oder Joghurt, nicht Wasser — Fett löst Capsaicin, Wasser verteilt es. Menschen mit Magen- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden sollten auf Chilis dieser Schärfe verzichten. Herstellung Die Trinidad Scorpion stammt aus der Karibik und gehörte jahrelang zu den schärfsten Chilis der Welt. Ihren Namen verdankt sie dem spitzen Fortsatz an der Fruchtspitze, der an einen Skorpionstachel erinnert. Die Schoten werden getrocknet und verarbeitet — ohne Salz, ohne Zusätze. Geschmack Wer die Schärfe übersteht, findet dahinter tatsächlich Geschmack: fruchtig, blumig, mit einer Note von tropischer Frucht. Das ist bei den extrem scharfen Sorten die Ausnahme und der Grund, warum die Scorpion unter Chili-Liebhabern einen guten Ruf hat. Die Schärfe setzt verzögert ein, steigt über eine halbe Minute an und hält lange. Sie brennt nicht nur vorn im Mund, sondern im ganzen Rachen. Bei den empfohlenen winzigen Mengen bleibt die Fruchtigkeit im Gericht, während die Schärfe im Hintergrund arbeitet.