Erkennen – Was ist eigentlich noch normal – und was nicht mehr? Diese Frage stellen sich viele, die mit psychischer Belastung zu kämpfen haben. Anders als bei körperlichen Erkrankungen ist bei psychischen Symptomen die Grenze oft schwer zu ziehen: Bin ich nur gestresst oder schon ausgebrannt? Ist das Traurigkeit oder schon eine Depression? Sich Klarheit zu verschaffen, kann verunsichern. In sozialen Medien kursieren viele Begriffe, doch nicht immer ist nachvollziehbar, was sie wirklich bedeuten. Dieser Abschnitt ermutigt dazu, genauer hinzuschauen – ohne voreilige Selbstdiagnosen, aber mit einem offenen Blick für Probleme, denen nachzugehen ist. Denn zu erkennen, dass etwas nicht stimmt, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt in Richtung Klarheit und Selbstfürsorge. „Your work ≠ your worth“Dein Wert hängt nicht von deiner Leistung ab. Dieses Motiv stellt die gängige Verknüpfung von Selbstwert und Produktivität infrage – besonders relevant im Studium, wo Erfolg oft mit persönlichem „Genug sein“ verwechselt wird.