Schnittknoblauch – zarte Knoblauchnote ohne strengen NachgeschmackSchon wenige Wochen nach der Aussaat erntest du feine, flachblättrige Halme mit mildem Knoblaucharoma. Von Frühsommer bis in den Herbst schneidest du immer wieder frisch nach – die zarten Blätter würzen Salate, Quark und Wokgerichte ohne die scharfe Note von echtem Knoblauch.Was Schnittknoblauch (Allium tuberosum) in der Küche wirklich kannAnders als Schnittlauch schmeckt der auch als chinesischer Schnittlauch bekannte Allium tuberosum deutlich nach Knoblauch, aber angenehm mild. Roh entfaltet er sein volles Aroma, deshalb gibst du ihn am besten erst am Ende ans warme Gericht – zu langes Kochen macht ihn bitter. Die weißen Blüten im August und September sind essbar und dekorieren jeden Teller.Warum sich der Knoblauch-Schnittlauch im Beet und im Topf lohntDiese winterharte Staude kommt jedes Jahr zuverlässig wieder und bildet dichte Horste. Sie fühlt sich in unseren Gewürzkräutern ebenso wohl wie im Gemüsegarten, wo sie durch ihren Geruch sogar Schädlinge fernhält. Erntereif oft schon 8 bis 10 Wochen nach der Aussaat Immer wieder nachschneiden – wächst schnell nach Winterhart und mehrjährig, keine Neuaussaat nötig Mildes Aroma, perfekt für alle, die Knoblauch mögen aber verträglich wollen Bienenfreundliche weiße Blüten im Spätsommer So gelingt die Schnittknoblauch-Aussaat in DeutschlandSäe von März bis Mai direkt ins Freiland oder ganzjährig geschützt auf der Fensterbank. Ein sonniger Platz mit durchlässigem, frischem Boden ist ideal. Häufiger Erntefehler: zu tief abschneiden – lass immer ein paar Zentimeter stehen, dann treibt die Pflanze kräftiger nach. Im Topf auf dem Balkon nur mäßig gießen, Staunässe mag Schnittknoblauch nicht. Bakker liefert dir zuverlässiges Saatgut für eine lange Ernte.