Yoga und Hinduismus Ein Interview mit T.K.V. Desikachar Bei seinem Aufenthalt in Deutschland 1992 legte T.K.V. Desikachar anlässlich eines Vortrags, den er im Haus der Kulturen der Welt in Berlin hielt, großen Wert darauf, den Unterschied zwischen der Religion Hinduismus und dem Yogaweg deutlich zu machen. Aus seiner Erfahrung heraus betont er die Trennungslinie zwischen Religion und Yoga, zwischen der Weltsicht des Vedānta und der des Yoga Sūtra, da er die Yogapraxis oft als Frage von Konfession oder von Bekenntnis zur vedāntischen Weltsicht missverstanden sieht. Ein Besuch im Tempel von Kangra Ein weiterer Artikel zum Thema Hinduismus kommt von Uwe Bräutigam, dessen Name in deutschen Yogakreisen vielen ein Begriff ist. Er stellt die Routine und Geschwindigkeit infrage, mit der wir Westler andere Traditionen zu verstehen meinen, und beschreibt eine Richtung von differenzierterer Betrachtung des Hinduismus. Yoga Sūtra – Das Menschenbild Patañjalis Ein Artikel zum Menschenbild des Yoga Sūtra, treffend beschrieben mit – Offene Weite!Dieser Artikel ist online verfügbar. Über T. Krishnamacharya Jeder Fluss hat eine Quelle – T. Krishnamacharya war eine solche Quelle, aus der viele Yoga übende schöpfen. Obwohl er Indien nie verlassen hat, prägte sein Wirken den Yoga im Westen über viele seiner Schüler tief. Ein kleiner Artikel versucht, einen Eindruck dieser großen Persönlichkeit zu geben. Der Nacken In diesem Artikel wird das Thema Nacken diskutiert, insbesondere die Vor- und Nachteile einiger Übungen, die diesen Körperbereich ansprechen. Atem im Āsana – Ein Weg nach Innen Meistens wird in den einschlägigen Yogabüchern dem Atem sein Platz nur unter der Abteilung Prāṇāyāma zugewiesen. Traditionellerweise steht aber der Atem in der Praxis der yogischen Körperhaltung oft so sehr im Mittelpunkt, dass er für das Üben von Āsana zentrale Bedeutung gewinnt. Fluss des Prāṇa Einige Gedanken zu den traditionellen Konzepten erläutert der Artikel über den Fluss des prāṇa. Interessanterweise gehört die Beschäftigung mit der Atemmechanik eher zu den Stiefkindern der medizinischen Forschung. Der damalige Stand wird im Artikel »So sieht's die Wissenschaft« vorgestellt.