Āsana anpassen und variieren Wenn bei der Praxis eines Āsana seine Form in der einen oder anderen Weise verändert wird, gilt dies oft als ein mehr schlechter als rechter Kompromiss.Soll ein Āsana in der Praxis verwirklicht und seine Wirkung sich entfalten können, ist es hilfreich, die Kunst zu beherrschen, es den jeweiligen Notwendigkeiten entsprechend in seiner Form zu verändern. Āsana sind Mittel auf dem Yogaweg und kein Selbstzweck. Sie sind für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für die Āsana. Dieser Artikel ist online verfügbar. Früh krümmt sich – Interview Ein Schwerpunktthema, das viele Gemüter seit längerer Zeit bewegt: Āsana-Praxis und Rückenschule. Ist der Yoga mit seinem Ansatz auf der Ebene von Körperübungen „rückengerecht“? Oder müssen seit dem Auftauchen der Rückenschulbewegung Unterrichtsinhalte oder -stile verändert werden? In einem Interview wurde dazu Dr. Frank Bittmann als ein Vertreter der Rückenschulbewegung befragt. Rückenschule und Āsanapraxis In diesem Artikel stellen wir dar, wie der Yoga selbst die Frage der „Rückengerechtheit“ seiner Āsana-Praxis gelöst hat, lange bevor sie von anderer Seite an Yogalehrerlnnen herangetragen wurde. Vom Umgang mit Yoga-Texten Der Umgang mit alten Yoga-Texten ist oft keine einfache Sache. Ihre verschlüsselte Sprache ist allzu oft nicht zugänglich, was dazu führt, dass das Studium dieser Texte als bloße „Theorie“ oft vernachlässigt wird. Unter der Rubrik Āgama werden in unregelmäßiger Folge alte Yogatexte von einem praktischen Gesichtspunkt her vorgestellt. T.K.V.Desikachar Viveka in einem Interview wichtige grundsätzliche Hinweise dazu. Yogarahasya von Nāthamuni Yogarahasya von Nāthamuni bedeutet so viel wie „Geheimnis des Yoga“. Uwe Bräutigam beschreibt im Artikel Leben und Werk von Nāthamuni und den gesellschaftlichen und philosophischen Kontext dieser Schrift und erklärt unter der Überschrift „Nāthamuni – Geschichte(n) um einen Yogatext“ die für einen westlichen Verstand seltsam anmutende Vermittlung dieses Textes. Entspannung Der Gedanke von Entspannung ist neben der Vorstellung von Kopfstand sicher der am häufigsten assoziierte, wenn im Westen von Yoga die Rede ist. Wie sich dieser Gedanke in der Regel im Yogaunterricht niederschlägt, worin die Wohltaten und die Tücken dabei liegen, und wie viele Möglichkeiten außer dem bekannten Yoga Nidrā bestehen, um einen Menschen auf seiner Suche nach innerer Harmonie zu unterstützen, wird in der Rubrik »Aus der Praxis« diskutiert. Yoga Sūtra – Herz des Yoga In diesem Artikel beschäftigt Viveka die Frage, ob es etwas wie einen „Schrittmacher“ in Patañjalis Yoga gibt. Etwas, das uns voranbringt und ohne dessen Existenz Yoga seine innere Kraft verlieren würde. Über dieses »Herz des Yoga« wird gesprochen, wenn die Qualitäten erläutern werden, die nach Patañjali in jeder Ebene der Yogapraxis gesucht werden sollten.