Yoga Sūtra – Üben und Seinlassen Was bringt uns auf dem Yogaweg voran? Von den vielen Antworten, die der große Text über Yoga, das Yoga Sūtra des Patañjali, auf diese Frage gibt, lautet die grundsätzlichste: Die Praxis (abhyāsa) einerseits und die Fähigkeit, sich nicht davon abbringen zu lassen (vairāgya) andererseits. Was damit gemeint ist, versucht der folgende Artikel »Nagelbrett und Erdbeereis. Über Üben und Seinlassen« zu erläutern. Serie Āsana – apanāsana Ein unscheinbares Āsana, das aber so häufig wie kein anderes vielfältige Dienste leistet, wird unter der Rubrik Sādhana vorgestellt: Apanāsana, das den Unterbauch und den unteren Rücken zum Zentrum seiner Wirkungen hat. Um zu einem kreativen Umgang mit dieser mächtigen kleinen Übung anzuregen, wird eine Auswahl zahlreicher Variationen und Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.Wie immer in der Serie Āsana präsentiert der Artikel mögliche Varianten, sinnvolle Wege in die Übung, Problembereiche und Risiken und einen beispielhaften Kurs für apanāsana für den Gruppenunterricht.Dieser Artikel ist online verfügbar. Haṭha Yoga Pradīpikā – Teil 1 Uwe Bräutigam hat an einer Übersetzung eines berühmten Kommentars zur Haṭha Yoga Pradīpikā gearbeitet. Er stellt Hintergrund und zentrale Gedanken dieses viel benutzten, aber leider oft missverstandenen Textes vor. Im ersten Teil geht es um das Schwerpunktthema Āsana. Darin geht er den folgenden Fragen nach: Warum schlägt die Haṭha Yoga Pradīpikā bestimmte Āsanas vor, sind es die »klassischen«, weshalb setzt der Haṭha Yoga überhaupt aufs Āsana-Üben und schließlich, was ist Absicht und was Wirkung dieses Übens?Dieser Artikel ist online verfügbar. Weitere Artikel dieser Serie findest Du in Viveka Nr. 9, 11, 12 und 15. Yoga, Krankheit und Gesundheit Mehr und mehr beginnt die westliche Gesellschaft, sich an einem Verhältnis zur Krankheit zu orientieren, welches von dem Gedanken der Prävention, der Verhinderung von Krankheit geleitet wird. Krankenkassen schauen sich nach Methoden um, die diesen Gedanken am besten verwirklichen, und treffen unter anderem auf den Yoga.Dadurch finden sich YogalehrerInnen in einer Situation wieder, in der sie begehrt und gesucht sind, um Gesunde wie Kranke zu motivieren, ihre ihnen innewohnenden Heilkräfte zu aktivieren. In einem Gespräch mit T.K.V. Desikachar, dass Viveka nach einem Wort seines Lehrers und Vaters »Eingriff ohne Instrumente« genannt haben, erläutert er, worin seiner Erfahrung nach die Rolle des Yoga und die der YogalehrerInnen in der Verhütung von Krankheit zu sehen ist und worauf die, die unterrichten, achten sollten, möchten Sie diese Herausforderungen annehmen.